PwC präsentiert Studie „Power Deals“: Energiesektor 2007 trotz Kreditkrise auf Rekordniveau

Heute hat PwC PricewaterhouseCoopers die Studie „Power Deals – 2007 Annual Review“ veröffentlicht. Die jährlich erscheinende Analyse zeigt die neuesten Trends auf dem Energiesektor. Überraschendes Ergebnis: Trotz der Kreditkrise und dem damit verbundenen Knick im Konjunkturoptimismus stiegen die M&A’s im Energiebereich 2007 auf das Rekordniveau von 372,5 Mrd. US-Dollar.

Die neueste Ausgabe von „Power Deals“ gibt zumindest dem Energiesektor trotz dem viel beklagten „Credit Crunch“ Grund zum Optimismus: 2007 stieg das Volumen der weltweit abgeschlossenen Energie-Deals im Vergleich zum Vorjahr um sage und schreibe 25 %. Im Vergleich zu 2003 hat sich der Gesamtwert der Deals gar verneunfacht. Sowohl Volumen als auch Anzahl der Deals waren 2007 so hoch wie nie zuvor.

Von mangelnder Zuversicht unter den Unternehmen war auf dem Energiesektor auch Ende 2007 nichts zu spüren – im Gegenteil: Der Großteil der Deals ging mit 57 % in der zweiten Jahreshälfte 2007 über die Bühne, und im letzten Quartal 2007 gab es gar um 73 % mehr Deals als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Verantwortlich für den starken Anstieg waren ganz klar innerstaatliche Abschlüsse im Stromsektor – der Gesamtwert dieser Deals hat sich seit 2006 von 73,4 Mrd. auf 208,8 Mrd. US-Dollar fast verdreifacht. So konnte der Energiesektor trotz eines starken Abflachens des Gas-Geschäfts insgesamt einen immensen Zuwachs verzeichnen.

Die strukturelle Analyse in „Power Deals“ zeigt, dass 2007 weitaus weniger Mega-Deals brachte als 2006. „Diese Entwicklung zeigt, dass die starke Regulierung des Sektors es sowohl in den USA als auch in Europa den Unternehmen immer schwieriger macht, große Deals abzuwickeln“, so Bernhard Haider, Leiter Energieteams und des Bereichs Mergers & Acquisitions.

Ein Blick auf die geographische Verteilung der untersuchten Deals zeigt, dass die erhöhte Aktivität auf dem Energiesektor alle Weltregionen umschloss. Spitzenreiter war weiterhin Europa, wenn auch die USA immer weiter aufschließen konnten. Besonders stark hat sich auch der in Umstrukturierung begriffene russische Markt entwickelt. Machten die russischen Deals 2006 noch 2,5 % der weltweiten Deals aus, waren es 2007 17,2 %.

Wird es der Energiesektor auch 2008 gänzlich unbeschadet durch die Kreditkrise schaffen? „Das neue Jahr birgt einige Unsicherheitsfaktoren – nicht zuletzt die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Russland und Ende des Jahres dann in den USA. Ich denke, dass die Kreditkrise an Anzahl und Volumen der Deals noch Spuren hinterlassen wird“, so PwC-Experte Haider, „aber der Sektor wird insgesamt stabil bleiben.“

Die Studie finden Sie kostenlos zum Download unter www.pwc.com/powerdeals.

Download: PwC PricewaterhouseCoopers stellt Studie Power Deals 2007 vor (90 KB)



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