Rationalisierung statt Rationierung

Trends und Entwicklungen am österreichischen Gesundheitssektor beim ersten „Health(y) Breakfast“ von PricewaterhouseCoopers

Beim ersten „Health(y) Breakfast“ von PwC am 20. Oktober 2009 präsentierten die Leiterin des Geschäftsbereichs „Gesundheit“ von PricewaterhouseCoopers, Dr. Andrea Kdolsky, und Dr. Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit bei der WKÖ und Mitbegründer der Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich, aktuelle Trends am und Herausforderungen für den heimischen Gesundheitssektor. Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens folgten den Experten-Vorträgen und
nutzten die Gelegenheit zu angeregten Diskussionen und Networking beim anschließenden Get Together.

„Gerade im Gesundheitswesen werden Private-Public Parnerships (PPP) zunehmend an Bedeutung gewinnen“, veranschaulichte Kdolsky einen möglichen Lösungsansatz für bestehende Ineffizienzen im Gesundheitssektor. „Doppelgleisigkeiten sind darüber hinaus als langfristige Kostentreiber zu vermeiden. Wichtig dabei ist aber, dass es zu einer sinnvollen
Rationalisierung und nicht zu bloßen Rationierungen kommt“, so die Gesundheitsexpertin weiter.

Der Gesundheitsbereich steht weltweit und auch in Österreich vor großen Herausforderungen und Umwälzungen. Daher sind erstklassige Berater gefragt. PricewaterhouseCoopers hat sich hier bereits einen exzellenten Ruf erarbeitet. Die PwC-Experten verfügen über langjährige Erfahrung im Bezug auf den öffentlichen Sektor und Health Services. Sie unterstützen Bund, Länder und Gemeinden, Sozialversicherungsträger, Krankenanstaltenträger, die pharmazeutische Industrie und Gesundheitsberufe mit maßgeschneiderten Services in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Effizienzsteigerung und Rationalisierung, Aufbau von Partnerschaften, Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung. Gestützt auf das internationale und interdisziplinäre PwC-Expertennetzwerk sind sie immer über die aktuellsten Trends im Health-Bereich informiert und verfügen über fundiertes Branchen-Know-how in diesem Sektor.

„Gesundheit ist Megatrend der Zukunft“

Im Gesundheitsbereich werden derzeit weltweit 5 Billionen Euro umgesetzt. In Österreich belaufen sich die Gesundheitsausgaben auf ca. 30,7 Mrd. – was einem BIP-Anteil von über
10 % entspricht. „Mit 400.000 bis 500.000 Beschäftigten und Wachstumsprognosen von 121 % im Zeitraum von 2005 bis 2020 ist dieser Bereich ein enormer Wirtschaftsfaktor und Megatrend der Zukunft“, erklärte Gleitsmann bei der Branchenveranstaltung im PwC-Headquarter in Wien Erdberg. „In Österreich gilt es nun, die Chancen und Möglichkeiten, die der wachsende Gesundheitsmarkt mit sich bringt, zu nutzen und sich rechtzeitig für den Megatrend Gesundheit fit zu machen“, so der Gesundheitsexperte abschließend. Aus diesem Grund wurde die Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich der WKÖ gegründet. Zu deren Zielen und Grundsätzen zählen mehr Markt und Wettbewerb im Gesundheitssystem, sowie eine gezielte Stärkung der Eigen- und Selbstverantwortung der Menschen für ihre Gesundheit.

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