PricewaterhouseCoopers zählt auch dieses Jahr die Stimmzettel der Oscar-Wahl aus und ist damit seit 75 Jahren in Folge Wächter der geheimen Abstimmung.
LOS ANGELES. – PricewaterhouseCoopers überwacht heuer bereits zum 75. Mal die streng geheime Oscar-Wahl. Bei den diesjährigen 81. Academy Awards werden wieder die PwC- Partner Brad Oltmanns und Rick Rosas die eingegangenen Stimmzettel zählen. Damit sind Oltmanns und Rosas die einzigen zwei Menschen auf der ganzen Welt, die schon vor Beginn der Live-Übertragung am 22. Februar die Namen der Oscar-Preisträger kennen.
„PwC hat uns in den vergangenen 75 Jahren die absolute Vertraulichkeit und Sicherheit des Wahlvorgangs garantiert. Wir freuen uns darauf, diese lang anhaltende Beziehung auch in den folgenden Jahren aufrecht zu erhalten“, sagt Sid Ganis, Präsident der Academy of the Motion Picture Arts and Sciences.
Der akribische Prozess hat sich in den 75 Jahren nicht verändert – und es hat in all den Jahren noch nie eine Sicherheitslücke gegeben. Um absolute Vertraulichkeit zu garantieren, führen Oltmanns und Rosas das Regiment über ein wortkarges Team von Prüfern, die von einem streng geheimen Ort aus an dem Projekt arbeiten.
„Dieses Jahr steht ganz im Zeichen unseres diamantenen Jubiläums bei der Oscar-Wahl. Unsere Verbundenheit zur Academy ist unglaublich hoch und unsere Beteiligung an der geheimen Wahl macht uns sehr stolz“, erklärt Brad Oltmanns, Managing Partner bei PwC in Los Angeles, der die Auszählung dieses Jahr zum sechsten Mal leitet.
Manuelle Auszählung auch im 21. Jahrhundert
„Dem technologischen Fortschritt der letzten 75 Jahre trotzend ist PwC nie von der manuellen Auszählung abgekommen. Unsere handgeschriebenen Tabellen garantieren jetzt seit einem dreiviertel Jahrhundert ein Höchstmaß an Sicherheit und Geheimhaltung. Unsere Aufzeichnungen über all die Jahre hinweg zeigen den hohen Level an Präzision und Verlässlichkeit, den wir der Academy liefern“, sagt Rick Rosas, Steuerpartner für Entertainment and Media bei PwC, der seit acht Jahren bei der Oscar-Wahl dabei ist.
Im Lauf von 75 Jahren haben nur insgesamt zwölf Partner die Stimmauszählung überwacht. Bei 6.000 Stimmberechtigten der Academy braucht es jedes Jahr etwa 1.700 Arbeitsstunden, um die Stimmzettel auszuwerten und zu beglaubigen.
Und so funktioniert die „Top Secret Procedure“
PwC versendet im Dezember die Nominierungsformulare und im Februar dann die eigentlichen Stimmzettel an die stimmberechtigten Mitglieder der Academy. Alle Stimmzettel werden an PwC retourniert, wo die Auszähler die Antworten händisch in Tabellen eintragen. Danach werden gleich zwei vollständige Sets von den berühmten Kuverts mit den Namen der Preisträger vorbereitet, die die beiden PwC-Partner dann auf getrennten und geheimen Wegen zur Verleihung bringen. Als zweite Vorsichtsmaßnahme lernen die beiden PwC-Partner Rosas und Oltmanns auch die Namen der Preisträger auswendig. Die Identitäten der Oscar-Gewinner werden geheim gehalten, bis sie während der TV- Übertragung live auf der Bühne verkündet werden. Während der gesamten Zeremonie halten sich Oltmanns und Rosas übrigens hinter der Bühne auf. Jeder Moderator und jeder Laudator muss auf dem Weg auf die Bühne an ihnen vorbei und bekommt dann erst das begehrte Kuvert in die Hand gedrückt, nur Sekunden, bevor er oder sie die berühmten Worte spricht: „and the Oscar goes to…“!
Zusätzliche Information, Fotos und Videos gibt es hier: www.pwc.com/balloting.
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