PwC stellt neuen Global Entertainment and Media Outlook 2009-2013 vor
PwC Global Entertainment and Media Outlook 2009-2013:
Experten prognostizieren digitale Revolution in der Unterhaltungs- und Medienindustrie.
2,7% jährliches Wachstum auf $1,6 Billionen bis 2013.
Der „Global Entertainment & Media Outlook 2009-2013“ von PricewaterhouseCoopers hält fest: In den nächsten fünf Jahren werden digitale Technologien alle Segmente der Unterhaltungs- und Medienindustrie noch stärker dominieren, als das heute der Fall ist. Der gegenwärtige wirtschaftliche Abschwung, der alle Bereiche dieser Industrie erfasst, begünstigt diese Entwicklung teilweise noch. Die Digitalisierung der Welt wird danach weiter voranschreiten.
PricewaterhouseCoopers präsentiert das Standardwerk der Unterhaltungs- und Medienindustrie dieses Jahr bereits zum zehnten Mal. Profunde Analysen, Marktprognosen und tiefgreifende Einblicke in die Entwicklung der unterschiedlichen Sparten der Branche sind wie jedes Jahr Inhalt der Studie. Die 12 wichtigsten Industriebereiche – von Internet und Videospielen über Radio, Film und Onlinewerbung bis hin zum Zeitungsverlagswesen – in den Vereinigten Staaten, im Mittleren Osten, in Europa und Afrika sowie im Asien-Pazifik-Raum, Lateinamerika und Kanada werden dabei unter die Lupe genommen. Auch Österreich hat Eingang in die Studie gefunden.
Der gesamte globale Unterhaltungs- und Medienmarkt wird bis 2013 jährlich um 2,7% auf ein Gesamtvolumen von $1,6 Billionen anwachsen, so die Experten. Ursprünglich hatten sie für 2009 einen Rückgang um 3,9 %, für 2010 einen leichten Anstieg um 0,4 % und ein beschleunigtes Wachstum von 7,1 % für die verbleibende Periode bis 2013 erwartet. Jetzt sind sich die Experten sicher, dass die gegenwärtige Rezession aufgrund des enormen Abschwungs länger dauern wird als frühere Rezessionen, und dass die Auswirkungen auf das Konsumverhalten viel tiefgreifender sein werden als in der Vergangenheit.
„Das wird auch die Unterhaltungs- und Medienindustrie treffen: der Konsum in diesem Bereich wird 2009 um 1,2 % sinken, 2010 weiter schwach bleiben, um 2011 zu einem – immer noch relativ niedrigen – Wachstum von 3,2 % zurück zu finden“, so Johannes Mörtl, Partner PricewaterhouseCoopers Österreich. „Die Reaktionen auf die Rezession werden von Land zu Land und von Region zu Region unterschiedlich ausfallen. Manche Regionen werden kaum betroffen sein, während andere stark in Mitleidenschaft gezogen werden“, so Mörtl weiter.
Lateinamerika und der Asien-Pazifik-Raum bleiben die am schnellsten wachsenden Regionen mit jährlichen Wachstumsraten von 5,1 % bzw. 4,5 % bis 2013. Das Gesamtvolumen der Unterhaltungs- und Medienindustrie wird dabei in diesen Regionen im Beobachtungszeitraum auf $ 73 Mrd. bzw. $ 413 Mrd. anwachsen. Exklusive Japan, das im Jahr 2008 45 % des Gesamtvolumens im Asien-Pazifik-Raum bestritten hat, wird der Unterhaltungs- und Medienkonsum in dieser Region jährlich voraussichtlich sogar um 7,1 % wachsen.Der neue Outlook ist ab sofort erhältlich und kann über die Website www.pwc.at bestellt werden.
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