International Assignments
Unterwegs in den unendlichen Weiten eines internationalen Netzwerkes. PwC "Globetrotter" berichten von ihren abenteuerlichen Auslandseinsätzen und Secondments und welche Erfahrungsschätze sie dabei erbeutet haben.
Birgit (33) - für 5 Monate in Korea im Bereich Risk Management
Was war deine Motivation ein Secondment zu machen?
Zusammenarbeit mit anderen PwC Kollegen, neue Länder und Sitten im sozialen und beruflichen Bereich. Vor allem die Unterschiede im Bankensektor hinsichtlich Produkte und Gesetzgebung.
Was waren beruflich und privat die wesentlichen Unterschiede zu Österreich?
In Korea gibt es nur zwei Wochen Urlaub im Jahr und es ist vollkommen normal unter der Woche bis 23 Uhr zu arbeiten. Auch am Wochenende! Das restliche Leben besteht aus Menschenmassen zur jeder Tages- und Nachtzeit. Koreaner scheinen immer unter Zeitdruck zu stehen, auch in ihrer Freizeit. Die Einstellung „nicht das Gesicht zu verlieren“ ist eine große Herausforderung beruflich als auch privat. Man muss aber auch selber aufpassen, „Nicht-Wissen“ zu offenkundig zu zeigen, auch wenn es für uns normal ist, dass man nicht in jedem Thema ein Spezialist sein kann.
Was hat es dir persönlich gebracht?
In den fünf Monaten, in denen ich zwei Wochen pro Monat in Korea war, habe ich neben Korea auch noch an anderen Projekten in Europa (Prag und Istanbul) gearbeitet und meine Master Thesis geschrieben. Diese Zeit war zwar sehr anstrengend, hat mir aber gezeigt, wie viel ich aushalten kann und wo meine Grenzen liegen.
Was wertest du beruflich als positive "Folgeerscheinung" deines Auslandeinsatzes?
Meine Projekte sind sehr international, und immer wieder kommt ein neues Teilchen dazu. Eine sehr positive Folgeerscheinung ist die Möglichkeit gute Kontakte mit anderen Kollegen in fremden PwC Offices aufzubauen.
Was war das lustigste, spannendste oder beeindruckendste Erlebnis?
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Was meinst du, würdest du es wieder machen?
Auf jeden Fall: Welt, ich komme!
Evita (24) kam für 6 Monate aus Zypern nach Wien
Was war deine Motivation ein Secondment zu machen?
Ich wollte im Ausland arbeiten, neue Berufserfahrungen sammeln, Leute und Kultur kennen lernen, und meine Deutschkenntnisse verbessern.
Was waren beruflich und privat die wesentlichen Unterschiede zu Österreich?
Ich war positiv überrascht, dass das Arbeitsklima so angenehm ist. Obwohl es so viel Arbeit gibt, wirkt der Stress positiv nicht negativ! In Wien, ist es für mich sehr interessant neue Lokale und Leute kennen zu lernen, und Abwechslung zum Alltag in Zypern zu haben.
Was hat es dir persönlich gebracht?
Die Wahrheit ist, dass ich bevor ich nach Österreich gekommen bin sehr viel Angst hatte. Ich wusste nicht, ob ich diese Erfahrung genießen würde, ob ich in einer fremden Sprache arbeiten könnte, und ob ich neue Freundschaften schließen würde. Trotzdem ist es wirklich einfach gegangen, und jetzt bin ich überzeugt, dass ich in einem fremden Land selbstständig leben kann.
Was wertest du beruflich als positive "Folgeerscheinung" deines Auslandeinsatzes?
Es ist interessant die technischen Mittel und Arbeitsergebnisse der unterschiedlichen Länder miteinander zu vergleichen. Wir können in beiden Fällen sicherlich voneinander lernen. In Zukunft kann ich mir gut vorstellen, dass PwC Zypern und PwC Österreich stärker zusammenarbeiten.
Was war das lustigste, spannendste oder beeindruckendste Erlebnis?
Eine unvergessliche Erfahrung für mich war mein Ski Wochenende in Schladming. Meine netten Kollegen haben mich ohne weitere Bedenken der Anfänger-Piste überlassen ... Natürlich haben sie nicht damit gerechnet, dass ich irrtümlich die Gondel zur Spitze des Berges nehmen würde ... und das 30 Minuten bevor die Gondel schließt! Das war erst mein zweites Mal auf Ski. Und ich habe es trotzdem geschafft, heil unten anzukommen!
Was meinst du, würdest du es wieder machen?
Ich mache es sehr gerne wieder und empfehle allen ein Secondment zu machen und diese tolle Chance zu nützen. Es bindet auch die nationalen PwC Unternehmen durch den persönlichen Kontakt stärker aneinander. Das finde ich ganz wichtig in einem so internationalen Unternehmen!
Roland (36) ging für 15 Monate nach London, Bereich Transaction Services
Was war deine Motivation ein Secondment zu machen?
Ich wollte Erfahrung sammeln bei großen internationalen M&A Transaktionen, Sprachkenntnisse verbessern, aber auch neue Kontakte knüpfen (sowohl beruflich als auch privat).
Was waren beruflich und privat die wesentlichen Unterschiede zu Österreich?
Bezüglich Arbeit: Das Transaction-Services-Team in London umfasst 350 Mitarbeiter verglichen mit ca. 15 in Wien. Die Projekte und Projektteams sind dadurch größer und internationaler und es gibt einen höheren Grad an Spezialisierung in sämtlichen Bereichen. Privat bietet London natürlich unglaublich viel. Man kann jedes Wochenende neues entdecken und fühlt sich so irgendwie ständig auf Urlaub. Dieses Gefühl schwindet jedoch sehr schnell am Montagmorgen, wenn es wegen des Massenandrangs wieder einmal nicht gelingt, einen Platz in der U-Bahn zu ergattern.
Was hat es dir persönlich gebracht?
Ich habe viele neue Bekanntschaften und Freundschaften gemacht, interessanterweise die meisten mit anderen "Zugereisten". Neben neuen beruflichen und privaten Erfahrungen, lernt man vor allem auch Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Was wertest du beruflich als positive "Folgeerscheinung" deines Auslandeinsatzes?
Da wir auch in Österreich überwiegend Transaktionen mit internationalem Bezug begleiten und unsere Berichte fast ausschließlich in Englisch verfasst werden, sind meine neuen Erfahrungen hier sehr wertvoll.
Was war das lustigste, spannendste oder beeindruckendste Erlebnis?
Es gab positive und negative Highlights: einerseits die Hochzeit von Charles und Camilla sowie der Zuschlag für die Austragung der Olympischen Spiele aber auch die Terrorattentate – das sind nur einige Ereignisse die für Schlagzeilen und Emotionen gesorgt haben. Das mit Abstand größte Highlight war für mich allerdings die Geburt meines Sohns, der am 12. Oktober 2005 in Chelsea zur Welt gekommen ist (made in the UK).
Was meinst du, würdest du es wieder machen?
Ja. Allerdings ist London nicht unbedingt die familienfreundlichste Stadt.
Birgit, 35
Ausbildung: DI TechnischeMathematik, MBA Risk Management
Bereich: Risk Management
Grade: Senior Consultant
Bei PwC seit: 2001
Einsatzort: Korea
Dauer: 5 Monate
Evita, 26
Ausbildung: BSc in Mathematik, Statistik und Operational Research, ACABereich: Advisory
Grade: Senior Consultant
Bei PwC seit: 2001
Einsatzort: Wien (aus Zypern)
Dauer: 6 Monate
Roland, 36
Ausbildung: WU, Steuerberater,CPA (US)
Bereich: Transaction Services
Grade: Director
Bei PwC seit: 1995
Einsatzort: London
Dauer: 15 Monate