PwC berät bei Mega-Deal: Constantia übernimmt Aktienmehrheit bei der Ranshofener AMAG

Am Freitag kam die Einigung: Die Constantia Packaging AG kauft weitere 40% der Austria Metall AG und wird damit Mehrheitsaktionärin. Lead Advisor war PricewaterhouseCoopers.

„Die Transaktion war hoch komplex, und die Verhandlungen verlangten von allen Beteiligten große Anstrengungen, hohe Professionalität und viel Feingefühl. Die beiden Unternehmensvertreter, Herr Dipl.-Ing. Klaus Hammerer und Herr Dr. Hanno Bästlein, haben durch den guten Draht zueinander und ihr sehr professionelles Verhalten ganz wesentlich dazu beigetragen, dass diese Transaktion zustande kommen konnte“, freut sich Patrick Brandl, Partner und Leiter Mergers & Acquisitions bei PwC Österreich, der die Constantia bei den erfolgreichen Verhandlungen als Lead Advisor beraten hat. Als Legal Advisor war die Kanzlei Herbst Vavrovsky Kinsky Rechtsanwälte mit Dr. Philipp Kinsky maßgeblich am Deal beteiligt.

Das Resultat kann sich sehen lassen: Die Constantia übernimmt nach der Grundsatz-vereinbarung vom vergangenen Freitag die gesamten 40% Unternehmensanteile der Klaus Hammerer GmbH am österreichischen Aluminiumproduzenten AMAG. Die einzige Ausnahme bildet der Bereich Extrusion, der von der AMAG abgespalten wird und unter der Führung der Familie Hammerer verbleibt. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Constantia übernimmt mit der AMAG einen der letzten konzernunabhängigen Aluminiumproduzenten. Die AMAG ist langjähriger Lieferant der Gruppe und verfügt über großes Potential in industriellen Schlüsselmärkten. Zusätzlich ergeben sich durch den Merger gute gemeinsame Entwicklungschancen im Bereich Forschung & Entwicklung sowie Synergien für Metallhandel, Treasury und Risikosteuerung. Entsteht doch durch den Zusammenschluss der beiden österreichischen Unternehmen ein Konzern, der mit über 8.400 Mitarbeitern weltweit und mehr als 2,1 Mrd. Umsatz in eine neue Dimension wachsen wird.

Patrick Brandl von PwC, der die Constantia mit seinem Team als Lead Advisor beraten hat: „Das Verhandlungsergebnis ist für Käufer und Verkäufer sehr befriedigend und fair. Ich freue mich sehr, dass die Verhandlungen so erfolgreich waren und sich die AMAG nun wieder voll dem Tagesgeschäft zuwenden kann.“

Aufgrund der Komplexität der Bewertung sowie des großen Vertragsumfangs sind Signing und Closing erst für die zweite Jahreshälfte 2007 geplant. In der Zwischenzeit steht die Constantia Packaging AG auch der Mitarbeiterstiftung der AMAG, die die verbleibenden 20% der AMAG-Anteile hält, für Übernahmegespräche zur Verfügung.

Download: Constantia_AMAG (32 KB)



© 2007-2009 PricewaterhouseCoopers. Alle Rechte vorbehalten. Mit PricewaterhouseCoopers wird das Netz der Mitgliedsunternehmen von PricewaterhouseCoopers International Limited bezeichnet. Jedes Mitgliedsunternehmen ist eine eigenständige und unabhängige juristische Person.
Accessibility information Skip navigation Countries online