PwC PricewaterhouseCoopers zählt Oscar-Stimmen aus: Niemand sonst kennt das Geheimnis

Die PricewaterhouseCoopers-Partner Brad Oltmanns und Rick Rosas zählen auch dieses Jahr die Stimmzettel der Oscar-Wahl aus und hüten damit das größte Geheimnis der Unterhaltungsindustrie

LOS ANGELES – PricewaterhouseCoopers überwacht heuer bereits zum 74. Mal die streng geheime Oscar-Wahl. Bei den diesjährigen 80. Academy Awards werden wieder die PwC-Partner Brad Oltmanns und Rick Rosas die eingegangenen Stimmzettel zählen. Damit sind Oltmanns und Rosas die einzigen zwei Menschen auf der ganzen Welt, die schon vor Beginn der Preisverleihung im Shrine Auditorium am 24. Februar die Namen der Oscar-Preisträger kennen.

„PricewaterhouseCoopers garantiert uns die absolute Vertraulichkeit und Sicherheit des Wahlvorgangs, weil jede Stimme händisch ausgezählt wird“, sagt Sid Ganis, Präsident der Academy of the Motion Picture Arts and Sciences. „Vertrauen, Integrität und Tradition stehen im Zentrum der geheimen Wahl der Academy Awards und bestimmen auch unsere Geschäftsbeziehung mit PricewaterhouseCoopers – eine der dauerhaftesten Beziehungen in Hollywood“, wie Ganis mit einem Augenzwinkern hinzufügte.

Die Zusammenarbeit mit der Academy ist für PwC eine große Ehre. Im Lauf von 74 Jahren haben nur insgesamt zwölf Partner die Stimmauszählung überwacht. Um die hundertprozentige Geheimhaltung zu garantieren, arbeitet das von Oltmanns und Rosas geleitete Team an einem geheimen Ort. Bei 6.000 Stimmberechtigten der Academy braucht es jedes Jahr etwa 1.700 Arbeitsstunden, um die Stimmzettel auszuwerten und zu beglaubigen.

„Wir verwenden ganz bewusst ein „low-tech“-System. Unsere handgeschriebenen Tabellen garantieren seit sieben Jahrzehnten ein Höchstmaß an Sicherheit und Geheimhaltung“, sagt Brad Oltmanns, Managing Partner bei PwC in Los Angeles. „Dieser Auftrag bedeutet für mich wirklich eine Ehre und ein Privileg. Außerdem macht er einfach Spaß.“

„Wir freuen uns sehr über unsere dauerhafte Verbindung mit der Academy, und wir stehen damit für den Schutz von Hollywoods aufregendstem und langlebigstem Geheimnis“, sagt Rick Rosas, Steuerpartner für Entertainment and Media bei PricewaterhouseCoopers. „Wir sind sehr stolz auf unsere wichtige Rolle bei der Auszählung der geheimen Stimmen, und es hat in der sieben Jahrzehnten unserer Zusammenarbeit kein einziges Mal ein Sicherheitsleck gegeben.“

Und so funktioniert’s
PricewaterhouseCoopers versendet im Dezember die Nominierungsformulare und im Februar dann die eigentlichen Stimmzettel an die stimmberechtigten Mitglieder der Academy. Alle Stimmzettel werden an PricewaterhouseCoopers retourniert, wo die Auszähler die Antworten händisch in Tabellen eintragen. Danach werden gleich zwei vollständige Sets von den berühmten Kuverts mit den Namen der Preisträger vorbereitet, die die beiden PricewaterhouseCoopers-Partner dann auf getrennten und geheimen Wegen zur Verleihung bringen. Als zweite Vorsichtsmaßnahme lernen die beiden PricewaterhouseCoopers-Partner Rosas und Oltmanns auch die Namen der Preisträger auswendig.

Die Identitäten der Oscar-Gewinner werden geheim gehalten, bis sie während der TV-Übertragung live auf der Bühne des Shrine Auditoriums verkündet werden. Während der gesamten Zeremonie halten sich Oltmanns und Rosas übrigens hinter der Bühne auf. Jeder Moderator und jeder Moderator muss auf dem Weg auf die Bühne an ihnen vorbei und bekommt dann erst das begehrte Kuvert in die Hand gedrückt, nur Sekunden, bevor er oder sie die berühmten Worte spricht, „and the Oscar goes to…“!

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